Herzlich willkommen in meinem Laufblog!

Ich berichte über meine Erfahrungen mit Methoden, Ausrüstung, Strecken und über viele andere Themen, die mit unserer natürlichen Fortbewegung zu tun haben.

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Ich bin dann mal weg!

erstellt: 03.10.2014 00:15

Mein Laufblog Reflektionen hat mich bis heute viereinhalb Jahre begleitet. In dieser Zeit sind 104 Beiträge und 19 Seiten entstanden, die sich mit den Themen Laufen, Bewusstsein, Umwelt und Benutzung von Werkzeugen beschäftigen. Themen, die mir wichtig sind, weil sie direkt oder auch nur lose mit dem Laufen zusammenhängen, meinem Sport, der mir so viel gibt. Im Jahre 2001 bin ich als übergewichtiger, Überstunden-kloppender Informatiker, der seinen dritten Hörsturz hinter sich hatte, zum Laufen gekommen. Aus der Notwendigkeit, meine körperliche Fitness zu verbessern, wurde schnell eine Leidenschaft. Und schnell wurde ich zu einem klassischen Vereinsläufer, der an seinen Bestzeiten schraubt und in der Vereins-Rangliste nach oben steigt. Es hat dann noch einige Jahre gedauert, bis ich anfing, das Hamsterrad zu erkennen, in dem ich mich wie viele andere Vereinsläufer drehte. Bei aller Fitness, die ich inzwischen hatte, nahm ich hinter der Lauferei etwas wahr, das entdeckt werden wollte.

Ich vermutete, nicht der einzige zu sein, für den die Lauferei mehr sein könnte als Trainingspläne und Wettkampf-Huberei, und fing an, diesen Blog zu führen. Ich habe meine Fühler in viele Richtungen ausgestreckt und wurderbare Entdeckungen gemacht.

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40 Tausend Schritte

erstellt: 06.09.2014 18:15

Anatomie eines langen Barfuß-Laufs

Ich habe mir einen Traum erfüllt: 30 km barfuß laufen. Das ist schon fast 3/4 eines Marathons. Für die Strecke habe ich über 3 Stunden gebraucht. Wo ich meine guten Marathons noch vor Kurzem unter 3 Stunden gelaufen bin. Allerdings in Schuhen, auch wenn diese in der Kategorie "Minimalschuhe" geführt werden. Hmm...

Wenn mir dieser erste wirklich lange Barfuß-Lauf nun doch so viel mehr bedeutet als meine bisherigen Marathons, dann liegt es weniger an einer beschönigenden Rückschau auf das bislang Erreichte, sondern an dem ungeheuren Grad an Freiheit und Unabhängigkeit, den ich während des Laufs und selbstverständlich auch danach verspürte. Ich brauche wirklich nichts mehr außer meinem eigenen Körper, um mich in angemessener Geschwindigkeit über eine lange Distanz zu bewegen. Eine richtige kleine Reise voller kleiner Abenteuer. Ich erzähle euch einfach davon, denn wie sich das ganze über 3 Stunden hinweg anfühlt, sieht man von außen nicht.

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Barfußschuhe

erstellt: 23.08.2014 20:00

Das alte Märchen von den neuen Kleidern des Kaisers

Des Kaisers neue Kleider, das Märchen mit den hochherrschaftlichen Klamotten, die so fein gewebt sind, dass sie nur das geübte Auge sehen kann, fasziniert mich immer wieder, erzählt es doch von Verblendung. Lässt man sich etwas nur lange genug einreden, glaubt man es irgendwann tatsächlich. Unterstützt wird Verblendung von einem Antrieb, es den Mitgliedern seiner Peergroup gleichzutun, um nicht als Sonderling dazustehen. Bei Des Kaisers neue Kleider wollte sich auch niemand nachsagen lassen, er könne die Kleider nicht sehen (und so verdienten die betrügerischen Schneider Kohle ohne Ende, weil sie es geschafft hatten, eine kollektive Illusion zu etablieren).

Barfuß-Schuhe: Des Läufers neue (Fuß-)Kleider

So irreal es auch erscheinen mag, sich Kleider nur einzubilden und diese Einbildung gleich auch noch an sein Volk weiterzugeben: mir kommt es aber noch viel grotesker vor, was die Laufschuhhersteller zum Thema Barfußlaufen fabrizieren: da wird doch tatsächlich der schon sprachlich paradoxe Begriff "Barfußschuhe" geprägt und mit dem professionellen Hochdruck einer perfekten Werbe-Windmaschine in die Köpfe der Läufer geblasen. Schon bald behauptet jeder Läufer, der nicht von gestern sein möchte, er sei barfuß unterwegs. Wir erinnern uns: alle, die den Kaiser sahen, preisten die Schönheit der unsichtbaren Kleider des Kaisers (bis auf die Kinder). Gerne packe ich mir dabei auch an die eigene Nase: mein halber Blog besteht aus Berichten über solche Schuhe, die vom Hersteller als Barfußschuhe vermarktet werden. Lassen wir aber den Begriff "Barfußschuhe" noch kurz einwirken: es klingt ein wenig wie "Wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass!". Laufen ohne Schuhe, aber mit dem Schutz, den nur Schuhe bieten. Seltsam, nicht wahr? Das hat schon was von Nacktburka oder Glatzenperücke.

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Silent Running

erstellt: 01.08.2014 22:30

Lautlos im Weltraum

Für mein heutiges Laufthema habe ich mir mit einigen Hintergedanken den Titel eines meiner Lieblings-Science-Fiction-Filme ausgeliehen: "Silent Running" ist der englische Originaltitel des 1972 erschienenen Films "Lautlos im Weltraum", in dem es um eine Zukunft geht, in der auf der Erde die gesamte Natur zerstört ist und die letzten Pflanzen und Tiere an Bord von vier Raumschiffen wie auf einer Arche Noah durchs Sonnensystem treiben.

Als der Befehl von der Erde kommt, die Kuppeln mit den Ökosystemen zu zerstören und zur Erde zurückzukehren, widersetzt sich einer der Astronauten (Freeman Lowell, gespielt von Bruce Dern) dem Befehl, tötet notgedrungen seine Astronautenkollegen, rettet eine letzte Kuppel und bewahrt damit einen letzten kleinen Teil der Natur vor der endgültigen Zerstörung. Als er Monate später von einem Rettungsteam kontaktiert wird, schickt er die Kuppel mit einem Serviceroboter ins die Tiefen des Alls und sprengt sich selbst mit dem abgetrennten Trägerraumschiff in die Luft, um somit eine vollständige Zerstörung des Schiffs inkl. der letzten Kuppel vorzutäuschen, damit diese unbehelligt (Silent Running) weiterfliegen kann.

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Komfort

erstellt: 03.07.2014 19:15

Der Kaffeevollautomat

Ab sofort gibts Kaffeegenuss pur: in der Küche steht die neue Kaffeemaschine und freut sich schon darauf, uns mit allen denkbaren Spezialitäten zu verwöhnen. Sie kann einfach alles: Espresso, Cappuchino, Latte Macchiato, Cafe Creme in unterschiedlichen Größen, für ein oder zwei Portionen gleichzeitig, sogar mit wählbarer Kaffeestärke. Das wunderbare Gerät wärmt die Tassen und macht sie auf Knopfdruck richtig heiß, es spült nach der Benutzung den Milchaufschäumer und sieht darüberhinaus auch noch sehr wertvoll aus. Das beste aber ist: der Kaffee - vorausgesetzt man hat sich auch für eine hochwertige Sorte entschieden - schmeckt wirklich gut.

Unser neues Werkzeug macht uns wirklich viel Spaß. Natürlich folgen wir seinen Pflegeaufforderungern, damit unser Schätzchen möglichst lange fit bleibt. Nach etwa zwei Monaten passiert es dann: beim Ausleeren des Tresters (der Kaffeerest, den man dann zum Biomüll gibt) fällt auf, dass eine kleine Menge statt im Satzbehälter zu liegen unter dessen Boden klebt; da hatte unser Schätzchen beim Auswurf wohl nicht genau genug gezielt. Schlimmer als der Ort des Tresters ist seine Farbe: ein ins türkise gehendes helles blaugrau, das uns sofort verrät: hier schimmelt's.

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Das Leben ist schön!

erstellt: 24.05.2014 12:45

Mein Wald

Immer wieder habe ich von dem nahegelegenen Wald berichtet, in dem ich so gerne eine oder mehrere 5km-Runden laufe. Seitdem ich - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen - alle meine Läufe ohne Schuhe mache, habe ich ein besonderes Verhältnis zu den Steinen des Eichwald (so der offizielle Name dieses Refugiums fast direkt vor meiner Haustür) entwickelt.

Indem sie mich zwingen, den Fuß auf sehr schonende Weise auf den Boden zu setzen, haben sie meine Lauftechnik mehr verändert als jedes Technik-Training oder irgendeine Laufmethode. Und weil ich gerne von meinen Trainern (sonst meist über entsprechende Literatur vermittelt) berichte, zeige ich heute mal die kleinen Trainer-Steinchen in einer Bildergalerie. Alle Bilder wurden aus einem Video entnommen, das ich mit meiner kleinen GoPro (mitgeschleppt an einer Stange, die ich in der Hand hielt) während einer Runde im Eichwald aufgenommen habe.

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Digitaler Grabstein

erstellt: 12.05.2014 12:30

Als Kai S. durch einen tragischen Unfall aus dem Leben gerissen wurde, hatte er einige erfolgreiche Jahre als Self Tracker hinter sich. Nachdem die ersten brauchbaren Sensoren auf den Markt gekommen waren, begann er, seine Körperfunktionen aufzuzeichnen. Schon bald freute er sich über die Ergebnisse seiner Selbst-Optimierungsvorhaben. Nahrungsergänzungsmittel vervollständigten seine Vitamin- und Nährstoffversorgung, die Kontrolle seines Schlafs brachte mehr Erholung für seine Tage voller ambitionierter Pläne. Er verfolgte gespannt, wie sich die von der Trainingssoftware vorgeschlagenen Einheiten positiv auf seine Fitness auswirkten und verbrachte viel Zeit in den entsprechenden Online-Communities. Mit seinem umfassenden Körper-Management befand er sich bald an der Spitze der Quantified Self Bewegung und nahm sich als frühen Vertreter des neuen Menschen wahr, dessen Weiterentwicklung nur noch von seiner Phantasie limitiert wird.

Er war auf der Höhe der Zeit. Ja, er dachte bereits darüber nach, als Freiwilliger an dem Forschungsprogramm der "Unlimited Youth Corp." teilzunehmen, bei dem Nano-Roboter jene degenerierten Molekül- und Zellstrukturen aufspüren und vernichten, die man für die Hauptursache des Alterns und der nachlassenden körperlichen und geistigen Fitness hielt.

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Langsamkeit

erstellt: 04.05.2014 23:30

Dass Schnecken sich nicht verletzen, wenn sie über Rasierklingen gleiten, liegt weniger am Schneckengleitschleim als daran, dass sie den Druck nicht senkrecht auf die scharfe Kante der Klinge bringen. Sie gleiten vielmehr an der einen Wand der Klinge hoch, umspielen unglaublich geschickt die scharfe Kante der Klinge und lassen sich auf der gegenüberliegenden Seite wieder heruntergleiten.

Die Langsamkeit der Schnecke ist der Tatsache geschuldet, dass sie den gleitenden und jederzeit bewussten, klebenden Kontakt zum Untergrund braucht, sonst könnte sie auch nicht senkrecht an Wänden emporsteigen. Schnecken sind keine Sprinter, aber sie sind extrem geschickte "Fortbeweger" und meistern Hindernisse wie kaum eine andere Tierart (eigentlich sind sie ja gar keine Art, sondern nur eine Klasse aus dem Stamm der Weichtiere, dem auch so prominente Vertreter wie die Tintenfische - wer erinnert sich nicht gerne an Hellseher-Krake "Paul" - angehören).

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Asphalt-Steppe

erstellt: 22.04.2014 17:30

In der Osterausgabe 2014 der Frankfurter Rundschau fand ich unter dem Titel "Wo drückt der Schuh?" einen bemerkenswerten Artikel über den richtigen Joggingschuh. Interviewpartner war Markus Walther, der als Professor an der Universität Würzburg Orthopädie und Traumatologie von Fuß- und Sprunggelenk lehrt. Da eines seiner wissenschaftlichen Schwerpunktthemen die Biomechanik ist, ließ ich mich nicht von der Unterüberschrift "Wann alte Laufschuhe entsorgt werden sollten..." von der Lektüre des Artikels abhalten und fand einige interessante Stellen im Text des Artikels (Zitate aus dem Artikel kursiv und in Gänsefüßchen).

"Wir gehen heute davon aus, dass die Dämpfung eines Schuhs nur so stark sein sollte, dass sie den Härte-Unterschied zwischen Asphalt und Steppe ausgleicht."

Welche Grundannahmen stecken in dieser Aussage? Ich interpretiere hier vorsichtig etwas freier:

  • Der Fuß hat genügend eigene Dämpfungsmechanismen, um ungedämpft (= barfuß?) in der Steppe zu laufen
  • Die Steppe ist eines unserer biologisch angestammten Laufreviere
  • Asphalt ist härter als Steppe
Für die bisherigen (aber werbetechnisch längst überwundenen) Paradigmen der Schuhhersteller ist gerade der erste Punkt sicher eine Bankrotterklärung, wurde immer doch so viel Wert auf unterstützende Strukturen ("IGS", "BOOST", "Super BioMoGo DNA" und Konsorten) gelegt. Aber Achtung: wenn ich hier aktuelle Erkenntnisse eines Biomechanikers zitiere und die bisherige Schuhtechnik kritisiere, muss ich akzeptieren, dass auch bei der Entwicklung des damaligen und von mir so heftig kritisierten technischen Dämpfungs-Schnickschnacks Mediziner, Biomechaniker und Ingenieure beteiligt waren, deren Erkenntnisse sich im Zeitablauf als nicht haltbar herausgestellt haben. Warum sollte es also heute anders sein?

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Andrea

erstellt: 06.04.2014 22:00

Meinem Entschluss folgend, nur noch barfuß zu laufen, war ich vor drei Tagen wieder im Wald unterwegs. Nach langsamem Trab hin zum Wald und kurzer Fußgymnastik begann ich zu laufen, merkte aber schon bald, dass jemand hinter mir lief. Bis etwa km 1,5 wurde der Abstand kleiner, was ich gut an den Schrittgeräuschen meines Verfolgers hören konnte. Dann zog sie (mein Verfolger stellte sich als weiblich heraus) langsam an mir vorbei und wir tauschten ein kurzes "Hallo" aus.

Die nächsten 500m hatte ich den Eindruck, das etwas höhere Tempo gut mitgehen zu können, obwohl der Impact des von kleinen Steinen durchsetzten Waldwegs spürbar unangenehmer wurde. Nach einer Straßenüberquerung sprach ich meine "Zugläuferin" an, ob es ihr etwas ausmache, wenn ich mich einfach dranhänge, aber es fiele mir leichter, wenn ich nicht so sehr auf den schuhlosen Bodenkontakt achten würde. Sie hatte nichts dagegen und meinte, dass sie sich vorher ja auch an mich gehängt hatte.

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Die Kraft der Steinchen

erstellt: 25.02.2014 11:15

Wer hätte das gedacht?

Schaut man sich einmal an, wie oft ich im Zusammenhang mit Minimal-Schuhen oder Barfußlaufen von Steinen schreibe (der Button "Tags anzeigen" macht die bereits verlinkten Taggings sichtbar; einfach mal auf einen "Stein" klicken), würde man nie auf die Idee kommen, ich wäre über die kleinen Wegbegleiter erfreut. Meistens betrachte ich sie als Hindernisse, die man besser nicht betreten oder berühren sollte. Dies umso eher, je spitzer oder kantiger sie sind.

Nun, da ich mir durch einen nicht bis zu Ende durchdachten Versuch einer Effizienzsteigerung den Ansatz meiner Achillessehne an der Ferse massiv gereizt habe, möchte ich den Sehnenansatz schützen, um künftigen Reizungen vorzubeugen. Dabei soll mir eine starke Fußmuskulatur behilflich sein.

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Zugvögel (2): der Absturz

erstellt: 04.02.2014 18:30

Ich hatte mich richtig auf den Winter gefreut. Viel Zeit, mal wieder was Neues zu probieren. Die totale Entspannung beim Laufen mit dem geringstmöglichen Energieverbrauch, um damit problemlos auch 50 oder 100 km laufen zu können.

Statt aber täglich locker zwischen 20 und 40 km zu laufen, freue ich mich heute, dass ich schon wieder abwechselnd Tage mit 5 und 10 km schaffe, ohne abends vor lauter Reizung an der Ferse nicht mehr richtig gehen zu können.

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Zugvögel

erstellt: 01.12.2013 11:00

Der Herbst ist die Zeit der Umstellungen. Statt der kurzen Laufklamotten trage ich lang, und wenn es frostig wird, auch schon Handschuhe und Mütze. Die Wege im Wald werden matschig, und die Herbststürme brechen viele Äste, die dann als kleine oder größere Hindernisse auf dem Boden landen. Regen und die längeren Dunkelphasen verschlechtern die Bedingungen für alle, deren Sport draußen in der Natur stattfindet. Bei allem herbstlichen Ungemach gibt es aber ein Ereignis, das mein Herz erwärmt und mir ein Wohlgefühl verschafft, an das kein mildes Frühjahrswetter heranreichen kann: der Vogelzug.

In riesigen Formationen ziehen Kraniche über unsere Gegend hinweg. Sie gurren mit kurzen, leicht heiseren Tönen, und es entsteht die typische Begleitmusik des Vogelzugs, auf die ich mich immer wieder so sehr freue. Das Gurren wandert durch den Schwarm und verleiht der langen, schlanken Formation etwas Fluktuierendes, das von den leichten, weichen Flügelschlägen der einzelnen Vögel getragen und verstärkt wird.

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Neues vom Wal

erstellt: 23.10.2013 23:45

Gana, das Belugawal-Weibchen, von dem ich bereits in Was mir der Wal erzählte berichtete, meldete sich bei mir auf unerwartete Weise: sie erschien mir im Traum. Das Erlebte war aber derart klar und frei von den üblichen Traum-bedingten Merkwürdigkeiten, dass ich es für ein Erlebnis im Wachzustand hielt. Mit Ausnahme der Tatsache, dass sich ein Wal und ein Mensch unterhalten, war nichts Seltsames an dieser Begegnung. Dass es ein Traum war, wurde mir erst am nächsten Morgen bewusst, denn ich konnte wohl kaum - schwuppdiwupp - in der Nacht in ihren Ozean gelangt sein (wo es übrigens taghell war), mich mit ihr unterhalten haben und wieder nach Hause gekommen sein.

Ich fand mich also bei vollem Bewusstsein in einem kleinen Boot auf dem Meer. Vor mir Gana, deren Gesichtsausdruck ernster und trauriger wirkte als bei unserer letzten Begegnung.

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Die Körperlupe

erstellt: 10.09.2013 23:00

Von Menschen mit Tourette-Syndrom ist bekannt, dass sie oft zu schnelleren und präziseren Bewegungen in der Lage sind als andere Menschen. Man vermutet, dass die vergleichsweise geringen zentralnervösen Hemmungsmechanismen hierfür verantwortlich sind wie auch für die Tics (zuckende Bewegungen, spontane Ausrufe oder Geräusche), unter denen die Erkrankten (und manchmal auch deren Umfeld) leiden. Es wird berichtet, dass es für Tourettis eine Leichtigkeit ist, Fliegen im Flug zu fangen.

Hätten auch wir eine schnellere Wahrnehmung, in welcher Weise unsere Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke bei schnellen Bewegungen (wie beim Laufen) beansprucht werden, so wären wir sicher in der Lage, unsere Bewegungen besser zu koordinieren und unsere Haltung zu optimieren.

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